Tschirgant – Inselberg im Tiroler Inntal

Auf dem Bild sieht man vom Karrer Kreuz hinüber zum höchsten Punkt des Tschirgant-Massivs. Dort steht kein Gipfelkreuz, eins Stange bildet das Gipfelsignal. Oben sind mehrere Bergwanderer zu erkennen. Im Hintergrund erheben sich die Gipfel der Mieminger Kette zwischen Hochwannig links und Hoher Munde sowie das Karwendelgebirge rechts. Links vom Tschirgant-Massiv ist in der Tiefe das Gurgeltal mit Nassereith zu sehen, auf der anderen Seite schlängelt sich in der Tiefe der Inn durch das gleichnamige Tal. Hier sind mehrere Ortschaften zu sehen. Der Himmel ist stark bewölkt, nur wenige blaue Lücken schauen hindurch. Manche Gipfel stecken in Wolken und auch die Sonne ist nicht zu sehen.
Ohne Kreuz – Gipfelfreuden am Tschirgant

Bergwandern in den Nördlichen Kalkalpen

Man fährt oft an ihm vorbei. Sehr oft sogar. Manchmal denkt man sich: »Da sollte ich auch mal hoch.« Wobei – wenn man vom Fernpass herab kommt, ist der Tschirgant kein so richtig attraktiver Gipfel. Ein langer, bis fast ganz oben latschenüberzogener Kamm ohne spektakuläre Gipfelformen. Sieht nicht besonders interessant aus. So fährt man denn wie so oft nur vorbei. Ganz anders präsentiert sich der Tschirgant aus dem Inntal zwischen Landeck und Imst. Als steile, gleichschenklige Pyramide spitzt er in den Himmel. Ähnlich schön präsentiert er sich von Nordosten, vom Simmering, seinem kleineren Trabanten. Der Tschirgant stand schon sehr lange auf meiner Agenda …

Das Bild zeigt den Tschirgant von Nordosten, vom Simmering im Spätwinter. Vom Standpunkt sieht man genau über den Grat der über mehrere kleinere Erhebungen zum Hauptgipfel des Tschirgant zieht. Links am Grat sind im Schnee Spuren zu erkennen. Im Hintergrund rechts die Berge der Verwallgruppe, links die Gipfel der Samnaungruppe. Es ist ein sonniger Tag, der Himmel ist blau und wolkenlos, nur ganz hinten links hat es wenige Schleierwolken.
Pyramide im Winter – Tschirgant von Simmering

Attraktiver Gipfel zwischen Inntal und Fernpass

Für manche Urlauber auf ihrer Reise in den Süden steht der Tschirgant fast schon im Weg. Die Inntalautobahn A12 unterquert mit dem gut 5 Km langen Roppener Tunnel das Tschirgant-Massiv am südwestlichen Ende unterhalb der Ortschaften Karrösten und Karres. Im Gespräch war immer mal wieder der so genannte Tschirgant-Tunnel, der das Tschirgant-Massiv zwischen Haiming und Nassereith durchqueren sollte. Hintergrund war und ist eine Entlastung der Dörfer vom Transitverkehr auf dem Mieminger Plateau und im Gurgltal zwischen Imst und Nassereith sowie eine Verbesserung der Nord-Süd-Achse Transitroute Ulm-Mailand. Hingegen befürchteten die Gegner dieser Idee ein noch höheres Verkehrsaufkommen. Aktuell ruhen die Pläne, unter anderem auch aus Kostengründen.

Der Tschirgant ist zwar gut besucht, aber aufgrund der langen Anstiege nicht überlaufen. Gut 1300 Hm verlangen eine solide Kondition. Wer den Gipfel erreichen will, braucht neben Trittsicherheit und Schwindelfreiheit auch ein wenig Stehvermögen. Die Abstiegsroute ist insgesamt etwas einfacher als der Aufstiegweg, verlangt aber ebenso Trittsicherheit.

Die Wege zum Gipfel zählen zunächst nicht zu den attraktivsten Anstiegen. Viel Wald mit wenig Aussicht, dazu Forststraßen. So richtig spannend und interessant wird die Tour in der Gipfelregion. Die Kammüberschreitung des Tschirgant entschädigt für die weniger spannenden Abschnitte im unteren Teil der Tour. Den aussichtsreichen Gang über die Kammhöhe solltet ihr unbedingt genießen. Hier oben könnt ihr so etwas wie Freiheit spüren! Auf der Kammhöhe stehen übrigens nicht weniger als vier (Gipfel-) Kreuze.

Das Bild zeigt eine Passage im Abstieg vom Tschirgant. Der Weg führt hier durch sehr bröseliges Schutt- und Felsgelände, das zum Teil mit Graspolstern überzogen ist. Der Wegverlauf ist auf dem Bild gut zu erkennen, nur an manchen Stellen verschwindet er hinter Graten. Im Hintergrund erkennt man ein kleines Stück vom Inn. Darüber erheben sich das Karwendelgebirge und die Mieminger Kette links. Die Gipfel stecken größtenteils in Wolken. Unterhalb der Mieminger Kette ist noch der bewaldete Simmering zu sehen. Der Himmel ist stark bewölkt und nur an ganz wenigen Stellen schaut der blaue Himmel durch.
Freiheit mit Trittsicherheit – Unterwegs am Tschirgant

Die hier beschriebene Tourenvorschlag beschreibt den Anstieg von der Karröster Alm mit Überschreitung des Tschirgant-Massivs von Südwest nach Nordost. Bei Imst Tourismus findet ihr eine alternative Rundtour via Karrer Alm.

Kleiner Berg ganz groß

Das Tschirgant-Massiv bildet das südwestliche Ende der Mieminger Kette. Von dieser ist es durch den Holzleitensattel deutlich abgetrennt. Zwar ragen viele Berge ringsum (Stubaier Alpen, Ötztaler Alpen, Lechtaler Alpen, Mieminger Kette) deutlich höher auf. Dennoch hat man am Tschirgant das Gefühl, auf einem ganz großen Gipfel zu stehen. Und das Gefühl täuscht hier keineswes, sondern vielmehr hat es einen besonderen Grund.

In den Alpen gibt es angeblich 30000 Gipfel. Mit einer Höhe von 2370 m (in manchen Karten 2372 m) zählt der Tschirgant kaum zu den größten Gipfeln. Platz 18746 vielleicht? Könnte passen. Vielleicht liegt er ein paar hundert Plätze weiter vorne oder hinten. Spielt keine Rolle, aus dieser Sichtweise ist er jedenfalls ein kleiner Berg.

Nun gibt es außer der absoluten Höhe noch andere Sichtweisen, um die Bedeutung eines Berges zu erfassen. Zwei davon möchte ich hier erwähnen und auf eine davon näher eingehen: die Dominanz und die Prominenz eines Berges.

Dominanz & Prominenz von Bergen

Die Dominanz ist die Entfernung in Luftlinie zum nächsthöheren Berg. Diese Größe ist sehr leicht zu begreifen. Dafür ist sie etwas umständlich zu ermitteln. Sie muss zunächst auf der Karte gemessen und anschließend noch der Maßstab umgerechnet werden.

Auf den ersten Blick vielleicht nicht ganz so leicht zu begreifen ist hingegen die Prominenz eines Berges. Dafür ist der Wert umso einfacher zu ermitteln. Das könnt ihr ganz einfach mit eurer Karte machen. Ein Berg ist umso prominenter, je tiefer die Scharte oder der Sattel zum nächst höheren Berg ist. Die Bezeichnung »Schartenhöhe« ist ein Synonym für Prominenz, manchmal ist auch die Rede von »relativer Höhe«.

In den Top 100

Nehmen wir dazu doch einfach das Beispiel Tschirgant, 2370 m. Die nächsthöheren Gipfel stehen in der Mieminger Kette. Dazwischen liegt der Holzleitensattel mit 1119 m als tiefste Scharte (oder tiefster Sattel) zum nächsthöheren Berg. Das ergibt eine Schartenhöhe von 1251 m! Nach dieser Rangfolge liegt der Tschirgant in den Top 100, auf Platz 86. Die Parseierspitze als höchster Berg der Nördlichen Kalkalpen liegt vier Plätze dahinter. Für den Hochplattig, mit 2768 m die höchste Erhebung der Mieminger Kette (zu der auch der Tschirgant zählt), reicht es nur für Platz 103. Die Zahlen verdeutlichen die herausragende Stellung des Tschirgant. Dieser Umstand verspricht eine sensationelle Rundsicht, auch wenn die meisten Berge im weiten Rund deutlich höher sind. Nach absoluter Höhe ist der Tschirgant eher ein kleiner Berg – relativ gesehen dafür eine ziemlich große Nummer

Am Beispiel eines Nachbargipfels möchte ich das an der Stelle noch etwas vertiefen. Für den nordöstlich vom Tschirgant gelegenen, 2096 m hohen Simmering ist nicht der Holzleitensattel die tiefste und damit maßgebliche Scharte, sondern der Sattel zwischen Tschirgant und Simmering bei der Haiminger Alm mit 1786 m. Die Schartenhöhe beträgt also immerhin 310 m. Nicht wenig für einen »Gupf« und überdimensionalen Wald- und Wiesenhügel. Auf eine Schartenhöhe von 310 m bringen es viele 3000er und sogar mancher 4000er nicht. Nebenbei ist auch der Simmering ein wunderschöner Aussichtsberg mit ganz leichten Anstiegen. Und im Winter zählt er zur ersten Kategorie der einfachen Schneeschuhwanderberge!

Auf dem Bild sieht man im Spätwinter von oberhalb des Sattele auf der anderen Inntal-Seite hinüber zum Tschirgant. In der Südflanke erkennt man das Anrissgebiet des nacheiszeitlichen Bergsturzes. Rechts und links davon sind die Hänge mit Latschen überzogen. In der Gipfelregion liegt noch Schnee. Hinter dem Tschirgant erheben sich die schneebedeckten Gipfel der Lechtaler Alpen und der Hohe Riffler links. Den Vordergrund füllt eine Schneefläche, die größtenteils im Schatten liegt. Der Himmel ist an diesem sonnigen Tag tiefblau und wird nur von Schleierwolken verziert.
Bergsturzgebiet – Tschirgant von Südosten

Geolehrpfad Karröster Alm

Auch geologisch gesehen sind der Tschirgant und seine Umgebung sehr interessant. Zwischen Wanderparkplatz und Karröster Alm erklären elf Lehrtafeln die geologischen Zusammenhänge. Besonders beeindruckend finde ich die ersten Tafeln direkt am Wanderparkplatz, mit geologischen Karten, Profilen und Fotos vom Tschirgant. Die Tafeln gehen auch auf die nacheiszeitlichen Bergstürze am Tschirgant ein.

Der Geolehrpfad ist einfach zu begehen (T1) und dauert insgesamt 3 Std., bei einem Höhenunterschied von 430 m.

Tschirgant

Vom Wanderparkplatz, ca. 1030m, folgt ihr dem Fahrwegs Richtung »Karröster Alm«. Unterwegs passiert Ihr mehrere Tafeln des Geolehrpfads Karröster Alm. Der Wanderweg verlässt den Fahrweg und führt oberhalb parallel, vorbei an einer Aussichtsplattform, gleichmäßig ansteigend zur Karröster Alm, 1467 m.

Auf dem Bild blickt man auf die Karröster Alm, die am Weg zum Tschirgant liegt. Man erkennt einige Sitzbänke und die Fahne, die anzeigt, dass die Wirtschaft geöffnet ist. Im Vordergrund erkennt man den Weg, der zur Alm hinabführt. Rechts und links am Bildrand und hinter der Alm stehen Nadelbäume. Im Hintergrund sieht man einige Gipfel der Lechtaler Alpen. Der Himmel ist stark bewölkt. Die Sonne scheint aber an einigen Stellen durch. Das sorgt für einen stimmungsvollen Moment.
Einkehr am Weg – Karröster Alm

Von der Alm weiter über einen Wiesenhang. Zweimal quert ihr eine Forststraße. Der bisher meist sehr beite Weg wird nun zu einem »echten« Wanderweg, bleibt aber weiterhin nur mäßig steil. Ihr erreicht dann eine Abzweigung. Linkerhand stehen Tisch und Bank unter einem Baum. Hier haltet ihr euch rechts, »Tschirgant-Steig«, Nr. 24. Kurzzeitig steigt der Weg etwas steiler an. Dann führt er in einer langen Querung in südwestlicher Richtung, zuletzt etwas mühsam, hinauf zur kleinen Bergwachthütte, ca. 2175 m. Bei meiner Begehung war das kleine Hüttchen an einem Werktag bewirtschaftet. Angabe ohne Gewähr, Auskunft bei Imst Tourismus.

Nun wird es deutlich anspruchsvoller. Von der Hütte führt der Weg zum Gipfelaufbau und das Gelände wird deutlich alpiner. Eine mit solidem Drahtseil gesicherte Rampe führt nach rechts hinauf auf den Gipfelgrat. Oberhalb geht es dann in Kehren aussichtsreich mit ein paar harmlosen Kraxelpassagen hinauf zum Karröster Kreuz, ca. 2200 m. Bereits hier gibt es fantastische Ausblicke Richtung Westen. Über den Grat erreicht ihr in maximal 10 Minuten das zweite Gipfelkreuz, das Karrer Kreuz, 2370.

Berge soweit das Auge reicht

Die Rundsicht ist tatsächlich sensationell, obwohl Richtung Osten eine um ein paar Meter höhere Erhebung die Rundsicht einschränkt. Kurioserweise steht ausgerechnet auf dem höchsten Punkt des Tschirgant kein Kreuz, sondern nur ein Vermessungssignal. Diesem Punkt dürfte wohl auch die Höhenangabe von 2372 m entsprechen. Das Karrer Kreuz gilt allgemein als Hauptgipfel des Tschirgant-Massivs.

Auf dem Bild blickt man vom höchsten Punkt am Tschirgant zum Karrer Kreuz zurück. Der felsige Gipfel bricht nach links, nach Süden fast senkrecht ab und auch der weniger felsige Hang nach rechts, nach Norden bricht steil ab. Im Vordergrund ist die Wegspur zu erkennen, die über den Gipfelgrat verläuft. In der Tiefe sind in den Tälern links und rechts vom Gipfel einige Dörfer zu erkennen. Den Hintergrund füllen die Berge der Lechtaler Alpen rechts. Nach links schließen die Verwallgruppe, die Samnaungruppe und die Ötztaler Alpen an. Die Sonne scheint nur an wenigen Stellen durch die Wolken. Der Himmel ist stark bewölkt und nur an wenigen Stellen schaut der blaue Himmel durch.
Karrer Kreuz – Rückblick vom höchsten Punkt am Tschirgant

Im weiten Rund stehen fast nur höhere Berge. Trotzdem wähnt man sich auf einem großen Gipfel. Ihr steht an der Naht zwischen den Nördlichen Kalkalpen und den kristallinen Bergen der Zentralalpen. Im Norhalbrund seht ihr vom Karwendelgebirge im Osten über die Mieminger Kette und die Zugspitze zu den Lechtaler Alpen, die im Westen in der Parseiergruppe kulminieren. Über der Fernpass-Senke schauen die Tannheimer Berge und ein paar Ammergauer herüber. Im Südhalbrund die Zentralalpen zwischen dem Hohen Riffler im Südwesten, über die Samnaunberge bis zu den nördlichen Kämmen der Ötztaler Alpen und Stubaier Alpen, die mit den Sellrainer Bergen absinken. Dazwischen überblickt ihr souverän das Inntal zwischen Landeck und Telfs, inklusive wilder Tiefblicke auf Karres und Roppen. Im Südwesten sind über dem Pillersattel auch viele Engadiner Berge zu sehen.

Überschreitung nach Osten

Vom Gipfelkreuz solltet ihr unbedingt noch kurz zum höchten Punkt. Er bietet euch einen schönen Rückblick zum Kreuz. Anschließend wieder hinab zur Steigspur, die den Haupgipfel links auf der Nordseite umgeht. Die folgenden Passagen knapp unterhalb der Grathöhe sehen schwerer aus als sie sind, verlangen aber in jedem Fall Trittsicherheit. Ein weiteres Kreuz bleibt rechts oberhalb. Immer wieder gibt es beeindruckende Tiefblicke in die zerklüftete Südflanke. Die Überschreitung ist leider viel zu schnell zu Ende. Auf ca. 2230 m wartet ein wunderschön gelegener Rastplatz mit Tisch und Bänken. Vor uns der Ostgipfel des Tschirgant, auch Haiminger Kreuz oder Zwölferkopf genannt.

Von dem im Text beschriebenen Rastplatz beim Abstieg blickt man hinüber zum Ostgipfel des Tschirgant, meist Haiminger Kreuz genannt. Das Gipfelkreuz ist gut sichtbar. Darüber erheben sich von links die Mieminger Kette, das Karwendelgebirge und die Stubaier Alpen rechts. Ein kleines Stück vom Inntal ist knapp rechts der Bildmitte auch zu sehen. Die Gipfel stecken größtenteils in Wolken. Der Himmel ist stark bewölkt, aber es hat auch ein paar Stellen mit blauem Himmel.
Schöner Rastplatz – Blick auf Haiminger Kreuz, Mieminger Kette, Inntal und Stubaier Alpen

Hier zweigt der Steig nach Karres rechts ab. Knapp unterhalb halten wir uns bei der nächsten Abzweigung links, Weg Nr. 25. Von hier teilweise steil hinab durch Latschen und Wald. Dabei quert der Weg mehrere Gräben. Diese sind bei Trockenheit normalerweise gut zu begehen, können bei Regen aber problematisch werden. Ihr erreicht dann wieder die Verzweigung bei dem Rastplatz. Von hier auf bekannten Weg zum Ausgangspunkt zurück.

Ausgangs- und Endpunkt
Karrösten ist von Imst auf guter Straße erreichbar. Zuletzt auf schmaler Schotterstraße zum Wanderparkplatz, ca. 1030 m. Wenn ihr Karrösten mit dem Bus erreicht, kommen nochmals insgesamt ca. 30 Minuten Gehzeit hinzu.

Zeiten & Höhenmeter
Wanderparkplatz – Karröster Alm 1¼ Std.
Karröster Alm – Tschirgant 3 Std.
Tschirgant – Karröster Alm 2 Std.
Karröster Alm – Wanderparkplatz 1 Std.
1340 Hm

Anforderungen & Jahreszeit
T3+, Trittsicherheit in der Gipfelregion, nicht bei Regen, Schnee oder Eis!
Juni bis Oktober, solange noch kein Schnee liegt

Kompass: 35 Imst, Telfs, Kühtai, Mieminger Kette,1:50 000. Kleiner Maßstab, reißfest.

Plott, Susi & Durner, Günter: Wanderführer Ferienregion Imst, AM-BERG Verlag, Garmisch-Partenkirchen, 2018. Liebevoll gestalteter Wanderführer. Viele Ziele rund um Imst von leicht bis anspruchsvoll, inkl. Tschirgant & Geolehrpfad.

Zahel, Mark: Pitztal mit Imst und Umgebung, Bergverlag Rother, München, 5. Auflage 2021. Enthält Touren zum Tschirgant und Simmering und viele weitere Ziele rund um Imst.

Die Angaben zum Tschirgant-Simmering-Stock in den alten Auflagen des Alpenvereinsführers Wetterstein und Mieminger Kette waren eher spärlich. Zwei Auflagen sind digital (gescannte Bibliotheksausgaben) verfügbar. Das gilt nicht für den Alpenvereinsführer Mieminger Kette (nur eine Auflage). Dieser ist ihr evtl. bei Alpen-Antiquariat Ingrid Koch erhältlich.

ÖV

Karrösten ist mit Öffis nur werktags (Mo-Fr) erreichbar. Fahrplan Nummer 4198 (Regionale Linien). Oberste Haltestelle Karrösten Siedlung. Ab hier insgesamt ca. 30 Minuten zusätzliche Gehzeit.

Fahrplan Tirol

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